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Ab dem 23. November erwartet Sie hier über 4 Wochen ein abwechslungsreicher Mix aus interessanten Gesundheitsimpulsen zum Thema Stressmanagement.

Auf dieser Seite erwartet Sie jeden Dienstag ein interessanter Blogbeitrag zu einem Fokusthema des Stressmanagements.

Zudem haben wir jeden Donnerstag einen passenden virtuellen Vortrag in Form eines Videos für Sie.

Thema der Woche:

Fit über Nacht - für einen erholsamen Start in den Tag

Aktueller Blogbeitrag

15. Dezember 2020

Unsere Gesellschaft ist nicht sehr schlaffreundlich. Elektrisches Licht, Schichtarbeit und Überstunden bis in den späten Abend sind Alltag der meisten – eine Folge der Industrialisierung. Dabei ist Schlafmangel nicht zu unterschätzen. Warum ist gesunder Schlaf so wichtig? Und wie geht Schlafroutine?

Schlaf ist wertvoll

Rund ein Drittel der Deutschen schläft regelmäßig schlecht ein oder nicht durch, 15 Prozent leiden gar unter chronischen Schlafproblemen. Das ist ein Problem, denn im Schlaf holt sich der Körper das, was er im hektischen Alltag nicht bekommt: Regeneration und Ruhe.

Im Alltag macht sich schon eine durchwachte Nacht durch weniger Leistungsfähigkeit, höhere Gereiztheit und Muskelverspannungen bemerkbar. Solange die fehlenden Stunden nachgeholt werden, ist das unproblematisch – nur wenn es chronisch wird, ist es ein reales Problem. Denn die Liste der möglichen Folgen von chronischem Schlafmangel ist lang: Übergewicht, Bluthochdruck, Depressionen und ein höheres Herzinfarkt- sowie Schlaganfallrisiko. Hormone und Stoffwechsel geraten durcheinander und beeinflussen das gesamte System.

Was im Körper passiert

Zwar ist Schlaf erholsam, aber der Körper ruht sich nur teilweise aus. Das Gehirn ist immer noch aktiv: es speichert Gedächtnisinhalte und ordnet sie neu. Daher ist Schlaf vor allem in Lernphasen essenziell für die kognitive Leistungsfähigkeit. Wie wichtig diese Arbeit ist, weiß jeder, der schon einmal eine Nacht durchgemacht hat. Die Verwirrung und veränderte Wahrnehmung kommen daher, dass das Nervensystem überlastet ist, wenn es sich nicht von überflüssigem Ballast während der Nacht befreien kann.

Wir durchlaufen im Schlaf jede Nacht zwei Hauptphasen: den REM-Schlaf (rapid eye movement), und den NREM-Schlaf (non rapid eye movement). Die REM-Phase macht ungefähr 20 Prozent der Zeit aus, hier sind die Träume besonders lebhaft. Die NREM-Phase teilt sich in zwei Leichtschlafphasen und zwei Tiefschlafphasen. Die beiden Hauptstadien lösen sich während der Nacht mehrmals ab, gegen Morgen überwiegen dann REM- und Leichtschlafphasen.

Erholsamer Schlaf lässt sich lernen

Schlaf ist also wichtig für unseren Körper und unsere Psyche. Was können notorische Leichtschläfer oder Nachteulen tun, um den eigenen Schlaf und damit auch die Leistungsfähigkeit am nächsten Tag zu verbessern? Das Wichtigste: Routine.

Eine Schlafroutine lässt sich ganz einfach etablieren: Die Schlaf- und Weckzeit sollte möglichst konstant bleiben, auch am Wochenende. Das heißt zum Beispiel: Wer um sieben Uhr am nächsten Morgen aufstehen muss, sollte spätestens um 23 Uhr im Bett liegen – so bekommt er die empfohlenen acht Stunden Schlaf. Und wer am Wochenende mal länger wach bleibt, sollte trotzdem darauf achten, nicht zu lang zu schlafen, denn auch zu viel Schlaf kann schädlich sein.

Neben einer festen Schlafroutine hilft es auch, abends generell weniger zu essen. Das erspart die energieraubende Verdauungsarbeit während der Nacht. Und statt vom Fernseher direkt ins Bett zu wechseln, empfiehlt es sich, mindestens eine halbe Stunde vor dem Schlafen gehen alle elektronischen Geräte auszuschalten. Denn Computer- und Handylicht signalisiert dem Körper, dass es noch hell ist und daher noch nicht Ruhezeit. Wer auf das abendliche Instagram-Checken im Bett nicht verzichten kann, hat die Möglichkeit in seinen Handy-Einstellungen den „Nachtmodus“ oder „Night Shift“ einzustellen. Dieser passt das Bildschirmlicht an und macht es gegen Abend zunehmend wärmer. Aber warum nicht mal statt Netflix eine Runde Yoga machen? Das entspannt und zeigt dem Körper: jetzt ist Zeit für Ruhe.

 

Schaue gern am Donnerstag beim Videobeitrag vorbei, um mehr über Schlaf und seine gesundheitsfördernde Funktion erfahren.

Aktuelles Video

 

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Alle Videobeiträge kannst du dir hier nochmal ansehen:

 

 


 

Nachfolgend dreht sich alles um Achtsamkeit, Resilienz und Ihre mentale Gesundheit. Die Experten der move UP versorgen Sie 2x wöchentlich mit virtuellen Workshops als Video. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit zum Thema Achtsamkeit eine Individualberatung mit einer unserer Psychologinnen zu vereinbaren.

Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit bedeutet im Hier und Jetzt zu sein, sowohl mental als auch körperlich. Es ist eine Frage der bewussten und wertfreien Wahrnehmung des Moments. Achtsam sein können wir also in jedem Moment – wir können uns und unsere Umwelt achtsam wahrnehmen sowie uns achtsam verhalten. Sehr viele Studien haben bereits gezeigt, dass Achtsamkeit eine positive Auswirkung auf unsere mentale Gesundheit hat. Wenn Sie mehr wissen möchten, seien Sie dabei und schauen Sie sich unsere Videoreihe an.

Videos

Jede Woche veröffentlichen wir hier zwei neue Workshops als Video. Die Videos beinhalten Informationen, Tipps und Übungen rund um das Thema Achtsamkeit. Eine Psychologin führt Sie durch das Thema und leitet Achtsamkeitsübungen an.

Individuelle Beratung

Sie möchten ganz persönlich zum Thema Achtsamkeit beraten werden und wissen, wie Sie Ihre individuelle Achtsamkeit stärken können? Mit Hilfe des unten eingerichteten Kontaktformulars können Sie einen Termin für eine telefonische Beratung mit einer unserer Psychologinnen vereinbaren.

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    Was ist Resilienz?

    Der Begriff Resilienz stammt eigentlich aus der Physik, beziehungsweise aus der Werkstofftechnik. Er beschreibt die Elastizität von Materialien und ihre Fähigkeit, nach Belastung wieder in ihre Ausgangsform zurückzukehren. Im übertragenen Sinne gilt das auch für uns: Wir werden im Alltag mit Belastungen konfrontiert und müssen zusehen, dass wir elastisch genug sind, um danach in unseren Ausgangszustand zurückzukehren. Dafür brauchen wir innere Stärke und Widerstandsfähigkeit – also Resilienz.

    Videos

    Hier finden Sie die Workshopreihe zum Thema Resilienz als Videos. In insgesamt acht Videos finden Sie Informationen, Tipps und Übungen rund um das Thema Resilienz. Eine Psychologin begleitet Sie durch das Thema und leitet Übungen an, mit denen Sie Ihre Resilienz stärken können.

    Individuelle Beratung

    Sie möchten ganz persönlich zum Thema Resilienz beraten werden und wissen, wie Sie Ihre individuelle Resilienz stärken können? Mit Hilfe des unten eingerichteten Kontaktformulars können Sie einen Termin für eine telefonische Beratung mit einer unserer Psychologinnen vereinbaren.

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