Langes Sitzen ist gefährlich

Langes Sitzen ist schlecht für unsere Gesundheit. Unsere Beinmuskeln verkümmern, unser Körper wird nicht ausreichend durchblutet und der Rücken einseitig belastet. Das sind schlechte Nachrichten für die Mehrzahl der Deutschen, denn die meisten sitzen acht Stunden am Tag vor dem Bildschirm im Büro. Aber ein Jobwechsel muss es nicht gleich sein. Schon durch kleine Ausgleichsübung lassen sich negative Folgen vom langen Sitzen minimieren.

Wer den ganzen Tag im Büro sitzt kennt das Gefühl am Ende eines langen Arbeitstages: der Nacken ist verspannt, die Schultern schmerzen, die Beine sind schwer und Müdigkeit macht sich im ganzen Körper breit. Da ist der Weg auf die gemütliche Couch nicht weit – dabei wäre ein Ausgleich hier sinnvoll. Und dafür reicht schon eine halbe Stunde täglich: Eine norwegische Studie, die 2016 im Fachmagazin The Lancet erschien, zeigt, dass sich die negativen Folgen eines langen Arbeitstages durch eine halbe Stunde Bewegung deutlich verringern lassen. Schon eine halbe Stunde Radfahren auf dem Nachhauseweg wirkt Wunder. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass langes Sitzen das Risiko für bestimmte Krankheiten erhöht – damit hängt vor allem die verminderte Gefäßfunktion zusammen. Wer seinen Kreislauf also mindestens einmal am Tag wieder in Schwung bringt, hat hier einen klaren Vorteil.